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#33: Die Allzweckwaffe der Packers

Wenn jemand von der Packers-Offensive spricht, denken alle zwangsläufig an Aaron Rodgers. Doch es gibt noch einen anderen Aaron, der gerade richtig aufdreht. Es geht um die #33: Aaron Jones. Dem 24-Jährigen ist es gestern im Sunday Night Game bei den Kansas City Chiefs als erstem Running Back seit dem Zusammenschluss von AFL und NFL gelungen, 150+ Receiving Yards zu erzielen. Am Ende waren es sieben Ballfänge für 159 Yards. Zwei davon zum Touchdown!


Damit ist er zudem in den letzten 30 Jahren erst der fünfte Running Back mit mindestens 150 Yards und zwei Receiving-TDs. Aktuell führt Jones die Saisonstatistik in erzielten Touchdowns (11) vor Panthers-HB Christian McCaffrey (10) an. Für Jones ist das alles keine Überraschung. „Das gehört zu meinen Zielen, die ich zuhause an meinen Spiegel schreibe und umzusetzen versuche", sagt Jones. Es gäbe drei große Ziele: Die NFL in Total TDs, Rushing TDs und Receiving TDs anzuführen. Punkt eins hat er ja bereits geschafft und in Rushing TDs steht er bereits auf Platz 2.


Aaron Rodgers zeigt sich von seinem Namensvetter beeindruckt. „Auch wenn er (Jones) die Statistik nicht anführt, er ist ein sehr talentierter Spieler", sagt der Packers-Quarterback. Das Offensive-Schema nutzt die Stärken von Jones, gerade auch bei Screens und anderen Spielzügen, bei denen er per Pass angespielt wird und für seine Explosivität mehr Raum bekommt. Am Ende waren es beim 31:24-Sieg gegen die Chiefs für Aaron Jones insgesamt 226 Total Yards (67 Rushing + 159 Receiving Yards).