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Dallas-Coach auf dem "Hot Seat"?

Für Cowboys Head Coach Jason Garrett wird es langsam eng. Dabei hat es nach den ersten drei Spielen so ausgesehen, dass Dallas die NFC East in dieser Saison klar beherrscht. Vielleicht haben sich die Cowboys davon aber etwas blenden lassen, denn die Giants, Redskins und Dolphins sind aktuell nicht die große Herausforderung. Dementsprechend hagelte es anschließend drei Pleiten gegen die Saints, Packers und Jets. Besonders die Niederlage gegen die bis dahin sieglosen Jets schmerzt gewaltig.


Man sollte nicht vergessen, dass Garrett seit 2007 bei den Cowboys tätig ist und seit 2011 das Amt als Head Coach inne hat. Dementsprechend hat Cowboys Eigentümer Jerry Jones auch noch nicht vor, seinen Coach wegen der vergangenen drei Niederlagen zu feuern. „Jason Garrett gehört seit vielen Jahren zu unserer Organisation und er war an allen Entscheidungen und an der Entwicklung des Teams beteiligt", sagt Jones. Zudem glaube er, dass Garrett ein Top-Coach sei und daher auf dem Markt entsprechende Angebote erhalten würde. Jones sei überrhaupt nicht gewillt die Position seines Head Coaches infrage zu stellen. 

Garrett im letzten Vertragsjahr bei den Cowboys 

Fakt ist, dass Garrett in seinem letzten Vertragsjahr bei den Dallas Cowboys ist. Auch das ist für Jones kein Problem. Schließlich war es geplant, dass sich alle Beteiligten nach der Saison an den Tisch setzen würden, um über eine weitere Zusammenarbeit zu verhandeln. Daran haben weder die ersten drei Saisonsiege, noch die letzten drei Niederlagen etwas geändert. Was Jerry Jones allerdings nicht verhindern kann ist die Unruhe innerhalb des Teams und bei den Fans, sollten noch weitere Niederlagen folgen und wohlmöglich die Playoffs verspielt werden. Daran wird sich Garrett in dieser Saison messen lassen müssen. Sollte er die Postseason verpassen, dürfte seine Zeit bei den Cowboys nach zwölf Jahren beendet sein.

Eine bittere Pille für Dallas...